Der Fahrzeug-Check für die kalte Jahreszeit

Auch wenn es momentan noch nicht danach aussieht, aber meteorologisch hat der Herbst bereits begonnen und es ist daher ratsam einen Fahrzeug-Check durchzuführen, da dass schlechte Wetter bestimmt auch nicht mehr lange auf sich warten lässt. Jedes Jahr zum Herbst empfiehlt es sich daher sein Auto gründlich durchzuchecken, damit es ordentlich durch den Winter kommt. Wir zeigen Euch auf was ihr achten müsst.

Fahrzeug-Check
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Was sind die wichtigsten Punkte beim Fahrzeug-Check?

Sehen und gesehen werden

1. Beleuchtung

Da es im Herbst früher dunkel und morgens später hell wird, ist eine funktionierende Beleuchtung wichtig. Daher sollte die gesamte Lichtanlage auf ordnungsgemäße Funktion überprüft werden. Hierzu gehören Abblendlicht, Fernlicht, Blinker, Warnblinkanlage, Rückleuchten, Nebelscheinwerfer, Bremsleuchten und die Kennzeichenbeleuchtung.
Um die einzelnen Lichter zu prüfen, einfach die Zündung anstellen und nacheinander alle Lichter einzeln durchschalten, um dann zu sehen ob irgendeine Birne defekt ist. Leichter geht dies natürlich zu zweit, besonders um die Bremsleuchten zu überprüfen.
Bei neueren Modellen übernimmt die Überprüfung die Elektronik des Autos und gibt eine entsprechende Meldung bei einem defekten Leuchtmittel aus.

2. Scheibenwischer

Die Scheibenwischerblätter müssen überprüft werden, damit ihr auch bei starkem Regen den Durchblick behaltet. Wenn die Wischblätter z.B. porös, eingerissen oder gar Teile davon runterhängen, müssen sie ausgetauscht werden.

3. Frostschutz für Scheibenwischanlage

Die Scheibenwischanlage sollte mit Frostschutzmittel aufgefüllt werden, damit das Wischwasser nicht gefriert und ihr auch bei Minus Graden die Scheibe reinigen könnt.

Fahrzeug-Check Batterie
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Was sollte überprüft werden um die Funktion zu gewährleisten?

1. Die Batterie

Die Batterie wird in der kälteren Jahreszeit mehr gefordert, deshalb sollte sie auch gecheckt bzw. gewartet werden. Ihr müsst die Pole der Batterie fetten, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Bei Nass- und  Kalziumbatterien muss der Säurestand überprüft werden.
Bei wartungsfreien Batterien wie z.B. AGM oder Gel-Batterien, solltet ihr immer auf den Ladezustand achten. Denn nur die richtige Be- und Entladung entscheidet über die Lebenszeit der Batterie.
Wenn die Batterie bereits schwach ist, sollte sie getauscht werden. Das merkt man zum Beispiel daran, wenn das Auto nicht wie gewohnt anspringt oder die Heizung länger braucht um warm zu werden.

2. Frostschutz für Kühlwasser

Es ist wichtig das Kühlwasser mit Frostschutz zu ergänzen. Hierbei müsst ihr darauf achten, das dass Mischungsverhältnis nicht zu niedrig ist, da sonst der Wasserkreislauf des Motors einfriert.

Um den richtigen Frostschutz zu finden, gibt es folgende kleine Hilfe:

  • Paraflu 11 (grün) wurde in Fahrzeugen bis Baujahr 2002 verwendet
  • Paraflu UP (rot) verwendet man in Fahrzeugen ab Baujahr 2002 bis 2015
  • Paraflu HT (gelb) wird in Fahrzeugen ab Baujahr 2015 verwendet

Um wirklich sicherzugehen welchen Frostschutz in euren Ducato passt, schaut bitte in die Betriebsanleitung.

3. Die Türschlösser

Es empfiehlt sich gerade bei älteren Modellen, vor allem bei den Modellen ohne Fernbedienung für die Türen, die Türschlösser zu ölen, damit sie nicht einfrieren und ihr nicht vor dem Problem steht euer Auto nicht aufschließen zu können.

4. Die Gummi-Dichtungen

Wir empfehlen alle Türdichtungen mit Gummi-Pflege einreiben. Dadurch wird ein fest frieren der Tür-Gummis verhindert. So werden die Gummis bei tiefen Temperaturen nicht beschädigt und die Türen lassen sich ohne Probleme öffnen.

Was sollte keinesfalls im Fahrzeug fehlen?

Um für alle Fälle gerüstet zu sein, solltet ihr immer ein Scheiben-Reinigungstuch und einen Schwamm gut erreichbar parat haben. Natürlich darf der Eiskratzer auch nicht fehlen. Um für die schlimmsten Fälle vorbereitet zu sein, sollte sich noch eine Decke und ein Starthilfekabel im Auto befinden.

Zu guter letzt:

Rechtzeitig die Reifen checken und an den Reifenwechsel denken. Dabei müsst ihr darauf achten, dass die Winterräder nicht zu alt sind, wenn sie 8 Jahre und älter sind sollten sie gewechselt werden, da das Gummi der Reifen porös wird, auch wenn das Fahrzeug wenig gefahren wird. Laut StVZO muss die Profiltiefe mindestens 1,6 mm sein. Das ist wichtig, da sich sonst die Bremswege verlängern und das Fahrzeug bei Matsch und Schnee keine richtige Bodenhaftung hat. Der ADAC rät aus Sicherheitsgründen dazu keine Reifen unter 4 mm zu fahren.

Wenn ihr so ausgerüstet seid, kann euch in der kalten Jahreszeit nichts passieren.

Kleiner Tipp:

Wer sein Fahrzeug liebt, der sollte auch auf kleine Lackschäden achten und diese ggf. reparieren. Wenn dies nicht geschieht, kann es passieren, dass das Streusalz an den schadhaften Stellen Rost verursacht.


Weitere Tipps für das Überwintern von Wohnmobilen und welche Maßnahmen dafür getroffen werden sollten, lest ihr in unserem Beitrag “Das Wohnmobil im Winter – Tipps und Informationen”.

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