Die Wohnmobilversicherung – mit diesen Tipps einfach Zeit und Geld sparen

Zum Anfang jeden Jahres wird sie für die Autofahrer und Wohnmobilisten wieder fällig – die Kfz- und Wohnmobilversicherung. Eine Angelegenheit, die selten bei den Betroffenen für besondere Freude sorgt.
Logisch, Kontaktaufnahme zu unterschiedlichen Versicherungen, Vergleiche der Prämien und des Versicherungsumfangs, sowie die Suche nach dem berühmten Kleingedruckten sind zunächst wenig einladende Aufgaben. Zumal es als Wohnmobilist eher um die angenehmen Fragen des Lebens gehen sollte – Was wird das nächste Reiseziel? Gibt es dort gutes Bier?

Jedoch verliert das Thema Wohnmobilversicherung bei alldem nicht an Relevanz. Weshalb wir eine kleine Übersicht erstellt haben, damit dir bei den nächsten Versicherungsfragen ein wenig Zeit und Mühen erspart bleiben.
Außerdem, Informationen und das Wissen für den Schadenfall richtig vorzusorgen, kann den nächsten Reiseantritt doppelt entspannt werden lassen.

Geld sparen bei der Wohnmobilversicherung - Ducatoschrauber
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Wissenswertes zu deiner Wohnmobilversicherung

Bei der Wohnmobilversicherung kann man im Regelfall bei allen Versicherern von einer einjährigen Vertragsdauer ausgehen. Bleibt der Vertrag unberührt, verlängert er sich automatisch am Ende stillschweigend um ein weiteres Jahr. Im Kündigungsfall dagegen, gilt es die Kündigungsfrist und Formvorschrift einzuhalten. Die Kündigungsfrist endet in der Regel am 30.11. des Jahres und bedarf der Schriftform, welche per Post, Fax oder persönlich zugestellt werden muss. In seltenen Einzelfällen ist auch eine Kündigung per Mail möglich, allerdings raten wir definitiv davon ab. Nachweisbarkeit über den Erhalt oder die Möglichkeit einer Manipulation sind nur einige der Probleme, die im Ernstfall auf dich zukommen könnten.

Wir möchten außerdem noch zwei außerordentliche Kündigungsmöglichkeiten erwähnen. Außerordentliche Kündigung meint die Möglichkeit zur Beendigung des Versicherungsverhältnisses, neben der vorher beschrieben Kündigung zum Jahresende. Zum einen, gibt es für beide Vertragsparteien die Option nach einem eingetretenen Schadenfall innerhalb eines Monats ohne Angaben von Gründen zu kündigen. Dabei muss es sich um einen tatsächlichen Schadenfall aus Sicht der Versicherung handeln. Andernfalls wären abgelehnte Schäden geradezu eine Einladung, um aus dem Vertrag zu kommen. Und zum anderen steht allen Versicherungsnehmern natürlich frei, vorzeitig zu kündigen sollte eine „Anpassung des Beitrags“ vorgenommen werden, also schlicht eine Beitragserhöhung im Briefkasten liegen.

Apropos Anpassung, auch wenn du zufrieden bist und nicht beabsichtigst die Versicherung zu wechseln, nimm dir zum Ende des Jahres ruhig einen kleinen Moment um zu schauen, ob deine Versicherungsangaben noch aktuell sind. Eventuell hat sich ja bei dir was verändert, wie die Jahresfahrleistung, womit sich für dich bares Geld sparen lässt.

Was macht den Beitrag aus?

Die Ermittlung der Beitragshöhe einer Wohnmobilversicherung ist im Allgemeinen eine komplizierte Berechnung, die eine Versicherung für sich hinter geschlossenen Türen austüftelt. Allerdings kann man mit Sicherheit sagen, dass der Neuwert des Wohnmobils, der Versicherungsumfang (mit/ohne TK bzw. VK) und natürlich die persönliche Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) wesentlichen Einfluss auf die Versicherungsprämie haben.

Im Falle des Neuwerts bedeutet das, diesen Aspekt, zusammen mit anderen Nebenkosten wie Steuern oder Kosten für den Stellplatz, schon während der Suche nach dem richtigen Gefährt etwas im Hinterkopf zu behalten.
Anders bei der Frage nach dem Versicherungsumfang, wo man gestehen muss, es gibt meistens keine klare richtige Antwort – Fakt ist, um die Haftpflichtversicherung kommt ihr nicht herum. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und muss abgeschlossen werden.
Nun allerdings bleibt die Frage nach Teil- oder Vollkaskoschutz.

Zur Unterscheidung: die Teilkasko übernimmt Kosten durch Glasbruch, Wildunfälle, Unwetterschäden und Diebstahl (meint Diebstahl des Fahrzeugs – nicht von Inventar), sowie deren eventuelle Folgeschäden.
Wobei die Vollkaskoversicherung darüber hinaus ebenfalls eine Kostenübernahme für Schäden am eigenen Fahrzeug gewährleistet. Im Normalfall schließt der Vollkaskoschutz auch Vandalismus mit ein, aber zur Sicherheit empfiehlt sich direkt beim Versicherer nachzufragen.

Allgemein ist es simpel, umso neuer das Wohnmobil, desto eher beim Vollkaskoschutz zuschlagen. Im Laufe der Zeit wird das allerdings fortlaufend unwirtschaftlich. Auch wenn der Beitrag mit steigender SF-Klasse sinkt, wird sie einfach insgesamt weniger notwendig. Seid ihr für euch an einem Punkt, wo die kleine Beule am Radkasten mittlerweile dazugehört oder die Stoßstange durchaus ein wenig gelitten hat, dann sind das schon mal gute Hinweise, dass die Teilkasko inzwischen reichen sollte.

Lässt sich am Beitrag etwas machen?

So gut wie alle Versicherungsagenturen haben gewisse Spielräume und Rabattkontingente, die sie während der Wechselsaison gewähren können. Dabei wird natürlich darauf geachtet, den Rabatt bestmöglich zu investieren – Habt ihr eure laufenden Versicherungen bei einem Anbieter gebündelt oder plant im Gesamtpaket zu wechseln, sind das beste Voraussetzungen um in eine kleine Beitragsverhandlung einzusteigen und einige Euros zu sparen.
Letztlich geht es bei der Suche nach dem richtigen Angebot ebenfalls um die Suche nach dem geeigneten persönlichen Ansprechpartner. Aus Erfahrung kennen bestimmt viele, dass mit einem guten Verhältnis und Offenheit bei Abschluss oder im Schadenfall bereits viel gewonnen ist.

Einsparpotenzial bei der Wohnmobilversicherung gibt es außerdem durch die Mitgliedschaft in verschiedenen Vereinen bzw. Clubs. Je nach Region gibt es viele verschiedene Angebote, mit ebenfalls verschiedenen Vorteilen und Mitgliedsbeiträgen. Das der Club deiner Wahl anerkannt wird, ist dabei auf jeden Fall Grundvoraussetzung.
Schau dir auf deiner Suche die Organisation des Vereins an und wie die Dinge dort ablaufen. Neben der Vergünstigung profitiert man schließlich am meisten, wenn es auch einen geregelten Informationsaustausch unter den Mitgliedern gibt. Heutzutage am einfachsten über eine vernünftige Internetplattform mit Themen wie Stellplätze, Zubehör und Ähnlichem. Extras wie beinhaltete Schutzbriefe oder Rabatte auf Zubehör schonen dabei zusätzlich die Reisekasse. Also schau in Ruhe welche Vorteile eine Zugehörigkeit mit sich bringt und inwiefern der Verein für dich sympathisch rüberkommt. Denn eine Mitgliedschaft kann mehr sein als nur Mittel zum Zweck.

Für die Zukunft

Um dir ein wenig Aufwand und Zeit zu sparen, haben wir unsere Favoriten der Vergleichsportale bzw. Internetseiten zum Thema Wohnmobilversicherung mal angefügt. Für einen bestmöglichen Vergleich auf Augenhöhe schnapp dir vorher Fahrzeugschein und die letzte Beitragsrechnung, damit du auf alle Fragen dabei Antwort hast.
Schau rein und sei gewappnet für die nächste Wechselzeit!

https://www.gutguenstigversichert.de/wohnmobilversicherung.html

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2 Gedanken zu „Die Wohnmobilversicherung – mit diesen Tipps einfach Zeit und Geld sparen“

  1. Toptarif Versicherung bietet überhaupt keine Versicherung für Wohnmobile an.
    Auskunft würde über die Hotline gegeben da keine Daten für Wohnmobile eingegeben werden könnens

    • Hallo,

      du hast vollkommen Recht. Danke für diesen Hinweis!
      Ich habe den Link dementsprechend herausgenommen.

      Viele Grüße,
      Tobi vom Ducatoschrauber

Kommentare sind geschlossen.


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