Zahnriemen

Ein Zahnriemen ist ein Riemen, auf dessen Innenseite Zähne aus Gummi oder Kunststoff ausgeprägt sind, die bei Bewegung in spezielle Zahnräder greifen und diese antreiben. Er wird bei laufendem Motor durchgehend beansprucht, unterliegt also einer starken mechanischen Beanspruchung. Zudem ist er extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt, von winterlichen Minusgraden bis zur Motorhitze.

Seine Aufgaben sind zum einen die Übertragung von großen Kräften, für deren Zweck Keil- und Flachriemen ungeeignet sind. Zum anderen verhindert die Zahnung, dass sich in Stelltrieben Treibrad und getriebenes Rad zueinander verdrehen.
Seine wichtigste Funktion ist die Verbindung von Nockenwelle und Kurbelwelle. Durch den Riementrieb wird das richtige und gleich bleibende Verhältnis zwischen Nockenwelle und Kurbelwelle sichergestellt. Führt ein gerissener Zahnriemen zu einer stehenbleibenden Nockenwelle, kann ein in den Brennraum ragendes Ventil durch eine Kolbenbewegung getroffen werden. Ein Motorschaden ist die wahrscheinliche Folge.
Deshalb ist es wichtig den Zahnriemen präventiv in einem bestimmten Intervall austauschen zu lassen, um Schäden und schlimmstenfalls einem Motorschaden vorzubeugen. Gleiches gilt auch für Anbauteile des Zahnriemens wie Umlenkrollen und Spannrollen, da diese die gleiche Arbeit wie der Zahnriemen verrichten.


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