Die besten Routen zur Caravan Salon 2019

Der Spaß fängt erst mit dem Caravan Salon Ende August an? Mit unseren drei detaillierten Wohnmobil-Routen wird der Weg zur Caravan-Messe in Düsseldorf zum Ziel – und zwar aus jeder Himmelsrichtung.

Am 30. August beginnt die Caravan Salon in Düsseldorf für Fachbesucher. Wir sind mit dem Ducatoschrauber als Teil der Augustin Group natürlich dabei. In Halle 14 am Stand E09 freuen wir uns über einen persönlichen Austausch mit Dir und Anregungen, um über die Dinge zu schreiben, die Dir wirklich wichtig und für Dich nützlich sind.

Der Großteil der Sommerferien ist zu diesem Zeitpunkt schon vorüber und befreit die Straßen von Rückreisenden und Staus – das freut private Campinginteressierte, die aus der Fahrt zur größten Messe für Caravaning gleich einen kurzen bis längeren Urlaub machen können. Egal, von wo aus Du anreist – Deutschland bietet spannende Orte auf dem Weg zur Caravan Salon und macht die Fahrt zum Erlebnis. Bei der Zusammenstellung der Routen helfen Dir Navigations-Apps wie der Falk Routenplaner. Unsere Lieblingsrouten mit dem Wohnmobil zeigen wir Dir hier:

Inhaltsverzeichnis

Nord-Route

  1. Vor der dänischen Grenze
  2. Schleswig-Holsteins Ostsee
  3. Die Perlen des Nordens
  4. Märchenhafte Pfade
  5. Eine Abkühlung vor der Messe

Ost-Route

  1. Ruhe auf Rügen
  2. Von See zu See
  3. Potsdam oder Berlin?
  4. Von Luther bis Leipzig
  5. Mittelalterliches Flair im Harz
  6. Kassel in Grün
  7. Sportlich in Warstein

Süd-Route

  1. Alpenseen und Salzabbau
  2. Die bayerische Hauptstadt
  3. Bier und Kunst?
  4. Wandern zwischen Kalkfelsen
  5. Geschichte in Franken erleben
  6. Weinstadt Würzburg
  7. An den Mainschleifen entlang
  8. Den Taunus erkunden
  9. Zwischen teurem Sakrileg und vulkanischem Geysir
  10. Von Beethoven bis Schokolade

Nord-Route zur Caravan Salon 2019

Aus dem hohen Norden zur Caravan Salon 2019 (© Falk Routenplaner).

Vor der dänischen Grenze

Dünen, Wattenmeer und friesisches Lebensgefühl verspricht Sylt: Vom Ellenbogen bei List, wo Du geschützt Kitesurfen kannst, bis zu den reetgedeckten Häusern in Keitum begleitet Dich der frische Nordseewind.

An der nächsten Station grasen vor Husum friedlich Schafherden auf grünen Deichen, in der Stadt selbst besuchen Literaturinteressierte das Theodor-Storm-Haus, Bootsliebhaber das Schifffahrtsmuseum Nordfriesland. Im Frühling blühen vor dem aus Klinkersteinen erbauten Husumer Schloss lilafarbene Krokuswiesen.

In Schleswig fallen der rote Dom und die malerische Altstadt ins Auge, doch schon vor dem Städtchen steht eine Sehenswürdigkeit: das Schloss Gottorf. Im weitläufigen Park, der rundum von Wasser umgeben ist, werden Skulpturen ausgestellt, im Schloss selbst finden kulturelle Veranstaltungen statt. Ein wenig außerhalb kannst Du bei Busdorf im nachgebauten Dorf Haithabu in die Wikingerzeit eintauchen.

Schleswig-Holsteins Ostsee

Bei Rendsburg fährst Du über den Nord-Ostsee-Kanal und weiter bis nach Bosau am Plöner See – dort kannst Du den Sonnenuntergang genießen.

In Travemünde machst Du einen kleinen Spaziergang an der Strandpromenade und siehst dabei historische Segelschiffe und moderne Yachten. Kulinarisch setzt Du Deine Route in der Lübecker Innenstadt mit weltbekannten Marzipan und dem Besuch des Holstentors fort. In den Gässchen des Museumsquartiers St. Annen, im Günter-Grass- oder im Buddenbrookhaus kannst Du Deinen Aufenthalt um kulturellen Eindrücke ergänzen.

Rund um Ratzeburg wählst Du zwischen Rudern, Segeln oder Schwimmen – gleich drei Seen stehen hier zur Auswahl: der Küchen-, der Dom- und der Ratzeburger See.

Die Perlen des Nordens

Die Hansestadt Hamburg bietet allerlei Abwechslung: An den Landungsbrücken blickst Du auf den weitläufigen Industriehafen. Fährst Du durch den Elbtunnel auf die andere Seite, erschließt sich der Blick auf das bewohnte Hamburg. Ob per Fahrrad oder zu Fuß – diese Strecke ist es wert! Den Reichen und Schönen läufst Du in Blankenese über den Weg, vom Treppenviertel aus hast Du eine herrliche Aussicht auf die Villen und teils alten Häuser. Einen guten Ausblick hast Du auch von der Elbphilharmonie aus – traditioneller hingegen ist ein Aufstieg auf den „Michel“, die Michaeliskirche. Die Zeiten der Hanse zeigen sich immer noch in der kanaldurchzogenen Speicherstadt. Wer den Klassikern wie Jungfernstieg und dem Park Planten un Blomen nichts abgewinnen kann, sollte einen Spaziergang über die Sternschanze oder durch das Karolinenviertel machen – hier reihen sich Boho-Läden an multikulturelle Restaurants, kleine Designershops und Läden für angesagte Straßenkunst.

Die Landungsbrücken in Hamburg werden in abendliches Licht getaucht.
Die Landungsbrücken in Hamburg zeigen sich zum Sonnenuntergang besonders schön.

An der Weser erwartet Dich Bremen – natürlich mit einer Statue der Bremer Stadtmusikanten, dem Schnoorviertel, einem lauschigen Kunsthandwerkereck, und dem gotischen Rathaus, das zum Weltkulturerbe zählt. Mit dem Rad kannst Du entlang der Wallanlagen und der Weser die Stadt erkunden. Dabei passierst Du Museen wie die Kunsthalle und entdeckst innerhalb der Stadtmauern verspielte Brunnen.

In Richtung Süden führt dich der Weg nach Nienburg. Die Kleinstadt verzaubert nicht nur mit Fachwerkhäusern: Die zufällig entdeckten, hiesigen Mittelweser-Heilquellen sind durch eine Salzblase in rund 170 Metern Tiefe höchst mineralreich und heilsam für Hautkrankheiten. Welche Sehenswürdigkeiten es gibt, zeigen außerdem die weißen Bärentatzen (siehe Stadtwappen) auf dem Boden an – sie führen zu 30 beliebten Orten. Wenig entfernt liegt obendrein das Steinhuder Meer: Es eignet sich perfekt für einen Sprung ins Wasser oder einen Segelnachmittag.

Märchenhafte Pfade

Nun folgst Du der Märchenstraße über Wiedensahl, wo Wilhelm Busch geboren wurde, nach Hessisch Oldendorf und Hameln. Die Stadt des Rattenfängers ist ein zentraler Ausgangspunkt für Wander- oder Kletterausflüge nach Süntel, Ith und Hohenstein. Von Ende August bis Anfang September findet hier zusätzlich das Pflasterfest mit unterschiedlichen Bands und DJs auf sechs Bühnen statt.

Mit einem Abstecher zum Palmengarten in Bad Pyrmont führt der Weg nach Münster: Das Zentrum, mit St. Paulus-Dom, Rathaus und Clemenskirche, erreichst Du gut zu Fuß – doch als echter Münsteraner leihst Du Dir eine Leeze (Fahrrad) als Fortbewegungsmittel. Damit kommst Du auch entspannt zum Picasso-Museum und in den Schlossgarten.

Eine Abkühlung vor der Messe

Haltern am See ist vor allem für sein sandiges Strandbad bekannt. Wandern oder Kajak fahren sind jedoch auch in der näheren Umgebung wie an den Silberseen, der Lippe und der Westruper Heide möglich.

In Duisburg fallen verschiedenste Relikte aus der Zeit der Kohleförderung ins Auge: Viele ehemalige Halden und Industrie-Denkmäler werden dafür jetzt als Erholungs- oder Veranstaltungsorte genutzt. Der „Tiger & Turtle Magic Mountain“ wurde auf einer solchen Halde errichtet – die begehbare, achterbahnartige Skulptur wirkt nicht nur interessant und strahlt gerade bei Nacht eine besondere Stimmung aus: Sie bietet auch eine freie Sicht in die Umgebung.

Die begehbare Landmarke
Das landschaftliche Highlight „Tiger and Turtle“ in Duisburg bietet einen schönen Ausblick.

In Düsseldorf fährst Du, falls Du ein Ticket besitzt, entweder direkt zum Caravan Center, dem Stellplatz des Caravan Salon, oder auf einen der vielen Campingplätze in der Umgebung. Wir haben eine Auswahl für Dich zusammengestellt:

Nord-Route im Routenplaner

Die komplette Nord-Route zur Caravan Salon 2019 findest Du auf dieser Website.

Ost-Route zur Caravan Salon 2019

Die Ost-Route führt Dich von der Ostsee an den Rhein (© Falk Routenplaner).

Ruhe auf Rügen

Kreidefelsen, Alleen und Naturschutzgebiete – Entspannung pur: Das ist Rügen. Dort geht es vom Leuchtturm Putgarten und dem Kap Arkona über die Felsen von Lietzow nach Stralsund. In der Innenstadt ziehen die sommerlichen Häuserfarben die Blicke auf sich – darunter das Commandanten Hus sowie das Rathaus. Auch kleinen Fischerhäuschen begegnest Du, am Meer kannst Du sogar ein waschechtes Segelschulschiff besichtigen – die Gorch Forck.

Eine Luftaufnahme des Kap Arkona inklusive Leuchtturm mit blühenden Rapsfeldern auf der Insel Rügen.
An blühenden Rapsfeldern und Kreidefelsen entlang kannst Du am Kap Arkona wandern.

In Rostock sind geführte Kajaktouren durch den Stadthafen tagsüber oder nachts sehr empfehlenswert. An Wahrzeichen wie dem Wasserturm, dem Ständehaus oder der Universität kommt Du eigentlich auch nicht herum.

Von See zu See

Durch die Mecklenburgische Seenplatte geht es nach Waren an der Müritz, einem Kurort, an dem bis Ende August ein Theaterstück der Müritz-Saga aufgeführt wird. Einzigartig gestaltet sich auch eine Fahrt mit der Draisine (Link: https://www.draisine-mecklenburg.de/draisinenstrecke-in-waren.html): Ausgeliehen können 13 Kilometer mit ihr zurückgelegt werden, die durch die beschauliche Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz führen.

Über Rheinsberg – mit einem Abstecher zum Schloss Rheinsberg am Grienericksee – folgst Du der Deutschen Alleenstraße nach Neuruppin. In der Geburtsstadt von Theodor Fontane kannst Du Dir auf einer gemächlichen Schifffahrt den Ruppiner See ansehen oder das Städtchen als Startpunkt für Wanderungen entlang der zahlreichen Gewässer in der Umgebung nutzen.

Potsdam oder Berlin?

Die nächste Station führt Dich nach Potsdam oder alternativ nach Berlin: An der Havel und umgeben von Seen bietet die Stadt nicht nur Wassersportmöglichkeiten, sondern auch eine Fülle an kulturellen Aktivitäten. Im und vom Filmstudio Babelsberg wurden zahlreiche Klassiker wie „Der blaue Engel“ oder „Der Vorleser“ – hier erhaschst Du einen Blick hinter die Kulissen! Neben Schlössern wie Sanssouci und Cecilienhof, in welchem die Siegermächte im Zweiten Weltkrieg tagten und die deutsche Teilung beschlossen, liegen ebenso viele Parks mit Mausoleen, Tempeln und anderen architektonischen Unikaten. Im Museum Barberini betrachtest Du ausgewählte Skulpturen – doch schon allein der Bau ist einen Blick wert.

Das Neue Palais in Potsdam leuchtet melonefarben zwischen grünen Gärten und einem blauen HImmel.
Eines der 17 Schlösser und Prunkbauten Potsdam: das Neue Palais.

Wer Du auf der Route nach Düsseldorf bereits jetzt Großstadtluft schnuppern möchtest, bist Du in Berlin natürlich mehr als gut aufgehoben. Wenn Du das Brandenburger Tor, den Berliner Alex und auch den Bundestag schon gesehen hast, empfiehlt sich eine Fahrradtour zu unbekannteren Zielen – so lernt man die Hauptstadt erst wirklich kennen.

Von Luther bis Leipzig

Im Kontrast dazu steht Wiesenburg/Mark: Mitten im Grünen findet sich hier ein Schloss mit Orangerie, eine kleine Scheune, in der häufig Live-Konzerte stattfinden, und ein Kletterturm, der ehemals zu einem Heizwerk gehörte.

Ein Stück entlang der Deutschen Alleenstraße fährst Du von hier aus nun zur Lutherstadt Wittenberg – neben einer aufwendig gearbeiteten Schlosskirche gilt das Lutherhaus Wittenberg als besondere Sehenswürdigkeit der Stadt an der Elbe. Das Museum befasst sich an der Hauptwirkungsstätte Luthers mit der Reformationsgeschichte und ist nebenbei ein altes Augustiner-Kloster.

Im Leipziger Panometer werden die größten 360°-Panoramen der Welt gezeigt – in Höhe von 32 Metern. Lebendig werden hier nicht nur Bilder, auch das Nachtleben vibriert in unterschiedlichsten Bars, Theater- und Konzertsälen. Als Schaffensort von Sebastian Bach und dem Ehepaar Robert und Clara Schumann ergeben sich zudem viele Gelegenheiten für Klassik-Fans – ob in der Oper oder im Schumannhaus Leipzig. Zwischen Denkmälern oder vor der ehemaligen Stasi U-Haftanstalt: Hier erlebst Du Geschichte an jeder Ecke.

Mittelalterliches Flair im Harz

Quedlinburg liegt vor den Toren des Harz und wartet mit einer von der UNESCO geschützten Altstadt, verschachtelten Fachwerkhäusern, engen Gassen und einem Schloss auf. In der Nähe lässt sich der „Großvater“ bei Blankenburg und die Festung Regenstein erklimmen – diese ist komplett aus dem Stein gehöhlt worden. Von Wernigerode aus führt eine der Harzer Schmalspurbahnen per Dampflok zum Brocken, dem wohl bekanntesten Berg des Harzes. Die Königshütter Wasserfälle lassen sich ebenfalls gut erreichen. Wernigerode selbst bezaubert wie Quedlinburg durch detailreiche Fachwerkgebäude und mit einem Schloss, das einen Ausblick über die gesamte Stadt ermöglicht.

Einhörner gibt es nicht in der Nähe von Herzberg am Harz – eine Einhornhöhle allerdings schon. Auch die kleinen Lonauer Wasserfälle und die Höhlen der Steinkirche Scharzfeld gelten als schöne Ausflugsziele. Die Ruhmequelle ein paar Kilometer weiter leuchtet bei der richtigen Lichteinstrahlung intensiv türkis.

Göttingen lernst Du am besten auf dem Fahrrad kennen: Am Fluss Leine entlang zum Botanischen Garten und dann übers Rathaus zum Gänselieselbrunnen und der Kirche St. Johannis. In dieser kann samstags auch der Turm bestiegen werden: Bis vor einigen Jahren wurden hier noch Studierende beherbergt.

Kassel in Grün

Kassel ist seit 1955 nicht nur Veranstaltungsort der Documenta, deren ausgestellte Kunstwerke über die Stadt verteilt wie am Friedrichsplatz zu finden sind: Auch die Parks der nordhessischen Stadt beschäftigen Gäste über Stunden hinweg. Im Bergpark Wilhelmshöhe steht einerseits eine Herkulesstatue, die alleine bereits über acht Meter Höhe schafft. Auf das jetzige Gebäude aufgesetzt, erreicht das Gebilde sogar eine Gesamthöhe von über 70 Metern.

Im selben Park wurde die Löwenburg erbaut, die sich derzeit in Rekonstruktion befindet und dennoch mitten im Habichtswald beeindruckt. Das Wasser der Steinhöfer Wasserfälle fädelt sich durch eine Vielzahl an Felsen entlang; von einer alten Ruine, dem Aquädukt und den Peneuskaskaden, fließen ebenso Wasserbäche in feinen Spuren hinunter. Direkt an der Fulda gelegen präsentiert der Staatspark Karlsaue ein Planetarium im Orangerieschloss und ruhige Ecken zum Entspannen.

Wasserfälle zwischen Ruinen im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel.
Das bemooste Aquädukt im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel.

Sportlich in Warstein

In Warstein wirst Du wieder aktiv: Im Klettergebiet Hillenberg, im Bilsteinhöhlensystem mit Höhlenbach und nach Lust und Laune danach in der Warsteiner Welt mit einer Bierprobe.

Du bist erfahren im Tauchen? Dann erwartet Dich ein außergewöhnliches Erlebnis in Nuttlar: Hier kannst Du ein geflutetes Schieferbergwerk unter Wasser erforschen. Am Möhnesee gehst Du eine Runde schwimmen oder genießt einfach die Fahrt über den Staudamm. Weiter geht es über die Ruhraue und Menden, um sich noch ein letztes Mal vor der Großstadt im Naturfreibad von Mettmann zu erfrischen.

In Düsseldorf fährst Du, falls Du ein Ticket besitzt, entweder direkt zum Caravan Center, dem Stellplatz des Caravan Salon, oder auf einen der vielen Campingplätze in der Umgebung. Wir haben eine Auswahl für dich zusammengestellt:

Ost-Route im Routenplaner

Die komplette Ost-Route zur Caravan Salon 2019 findest Du auf dieser Website.

Süd-Route zur Caravan Salon 2019

Über München, Nürnberg, Würzburg, Koblenz und Bonn bringt Dich unsere Südroute zur Caravan Salon 2019 (© Falk Routenplaner).

Alpenseen und Salzabbau

Am kalten und fast 200 Meter tiefen Königssee kurz vor Österreich liegt Schönau: Hier startet unsere Süd-Route zur Caravan Salon. Mitten zwischen den Bergen wartet am anderen Ende des länglichen Sees eine malerische Kapelle, die über eine Schifffahrt erreichbar ist. Um den blaugrünen See im Nationalpark Berchtesgaden kannst Du zudem wandern und dabei beeindruckende Aussichtspunkte erkunden.

Wenige Kilometer weiter genießt Du vom hochgelegenen Dorfkern Berchtesgadens aus den Blick mitten in den Alpen. Ein Ausflug ins Salzbergwerk Berchtesgaden lohnt ebenfalls: Hier sowie in Bad Reichenhall kannst Du die alte Geschichte der Salzherstellung live verfolgen – die Grubenrutsche gleich zu Beginn macht nicht nur Kindern Spaß.

In Prien am Chiemsee erlebst Du die Inseln Herren- und Frauenchiemsee sowohl vom Wasser als auch vom Land aus. Hier ließ König Ludwig II. einst ein Schloss mit prächtigem Interieur sowie ein Kloster bauen. Auch Wanderungen um den See laden zu einer Panoramasicht auf See und Berge ein.

Die nächste Station Rosenheim beheimatet die ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ sowie eine Hochschule und die Städtische Galerie – nach einigen Stationen in der Natur lohnt dieses kulturelle Highlight.

Die bayerische Hauptstadt

Wer zur Abwechslung etwas Stadtfeeling erleben möchte, macht in München Halt: Gerade im Sommer empfehlen sich neben der bekannten Shoppingmeile Maximilianstraße, der Frauenkirche und der Residenz München vor allem die grünen Flecken der Stadt. Im Botanischen Garten entdeckst Du Pflanzen aus unterschiedlichsten Ländern, auf der Eisbachwelle kannst Du Surfbegeisterte beobachten oder auch selbst ins Wasser springen.

Nach einem kleinen Spaziergang durch den Englischen Garten landest Du im Biergarten am Chinesischen Turm – oder wahlweise zum Grillen an der ebenso nahe gelegenen Isar. Den Sommer über finden im Olympiapark Konzerte, Feste und Basars statt, die unter anderem Mitte August von einem großen Feuerwerk gekrönt werden, das Du von den Hügeln rundum bestaunen kannst. Tagsüber sorgt der Fernsehturm für echten Weitblick – bei klarer Sicht sogar bis in die Alpen.

Bier und Kunst?

In Freising liegt die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, in der Du während eines interessanten Rundgangs in die regionale Braukultur eingeführt wirst: Die älteste Brauerei der Welt begann im Jahr 1040 offiziell mit den ersten Fässern und hat ihren Ursprung im hiesigen Benediktinerkloster.

In Abensberg überrascht die bunte Architektur: Peter Pelikan, ein Schüler von Friedensreich Hundertwasser, entwarf das farbenfrohe KunstHaus, das Werke aus dem Leben des Künstlers beherbergt. Gleich um die Ecke ragt der Kuchlbauer-Turm im selben Stil 35 Meter in die Höhe – die beiden Gebäude sind auch von innen bunt und einzigartig gestaltet. Wer mehr sehen möchte, kann das Innere des Kuchlbauer-Turms durch eine Brauerei-Besichtigung kennenlernen und den Ausblick genießen.

Wandern zwischen Kalkfelsen

Von zwei Flüssen umgeben eignet sich Kelheim optimal als Ausgangspunkt für Schifffahrten auf der Donau in verschiedene Richtungen: Auf dem Wasser gleitest Du an malerischen Felsen und Wäldern vorbei, ob am Donaudurchbruch, Weltenburger Kloster oder in Richtung Essing.

Wenige Kilometer weiter bieten sich um Prunn Wanderungen zu Burgen und Höhlen an: In der Tropfsteinhöhle Schulerloch sowie in verschiedenen Archäologieparks und -museen in der Gegend werden steinzeitliche oder auch keltische Geschichte thematisiert. Über Kelheim selbst thront die Befreiungshalle, die auch von innen besichtigt werden kann – die darin befindlichen Statuen wurden aus Donau-Kalkstein gefertigt.

Ein Ausflugsschiff fährt zwischen Kalsteinfelsen auf der Donau Richtung Kloster Weltenburg.
Die Donau in der Nähe des Weltenburger Klosters.

Geschichte in Franken erleben

Eine Zeitreise ins Mittelalter machst Du in der Nürnberger Innenstadt. Im Handwerkerhof (ehemals Waffenhof) wandelst Du in engen Gassen und kannst unter anderem eine Zinngießerei, eine Goldschmiede sowie einen Holzspielzeugladen entdecken. Im Albrecht-Dürer-Haus, dem bekanntesten Sprössling der Stadt gewidmet, werden Werke des Künstlers und Mathematikers ausgestellt.

Umgeben von alten Stadtmauern liegt die Kaiserburg aus dem 10. Jahrhundert, die vor langer Zeit für kaiserliche Reichstage genutzt wurde, im Zweiten Weltkrieg jedoch zu großen Teilen zerstört und später wieder aufgebaut wurde. Nürnberg war ebenso Zentrum der Reichsparteitage Hitlers – auf Teilen des damaligen Geländes findet jetzt regelmäßig ein Rockfestival statt, das Areal sowie das zugehörige Museum können immer noch besucht werden.

Weinstadt Würzburg

In Würzburg kommt man am Wein nicht vorbei. Ob es eine Wanderung in den Weinbergen, ein Picknick darin mit Aussicht auf die Stadt oder eine Führung durch den Weinkeller im Juliusspital ist – der Tropfen spiegelt sich überall. So zum Beispiel auch in der Weinparade Ende August, die zu einem Glas regionalen Silvaner, Weißburgunder oder Riesling bei gemütlicher Stimmung in der Innenstadt einlädt.

Insbesondere die Tradition des Weißweins zeigt sich vor allem auf der Alten Mainbrücke: Vorzugsweise am Wochenende treffen sich hier bereits gegen Mittag verschiedene Altersklassen auf eine beliebige Menge Müller-Thurgau und weitere Sorten – dabei genießen sie den Ausblick auf die Marienfeste und die darunterliegende Kappelle. In der fast ganzjährig milden Wetterlage staut sich allerdings gerade im Sommer die Luft: Kühlende Orte und fränkische Kultur verbinden der Würzburger Dom sowie die Residenz. Eine Erfrischung im kühlen Nasse garantiert der Main, der von den Sanderauer oder Zellerauer Mainwiesen gut zugänglich ist und an dem abends gerne gegrillt wird.

Aussicht auf den Main, die Alte Mainbrücke, die Marienfeste sowie das
Auf der Alten Mainbrücke tummeln sich gerne Weinliebhaber – als Kulisse dient die Festung Marienberg.

An den Mainschleifen entlang

Im idyllischen Gemünden am Main lernst Du die Umgebung am besten mit dem Rad entlang der Flüsse Fränkische Saale, Sinn und Main kennen. Ende August verändert sich das ruhige Städtchen und wird zum Mittelpunkt eines kleinen Festivals.

In der letzten fränkischen Stadt der Route, Aschaffenburg, spazierst Du in Schöntal an wildromantischen Brücken und bewachsenen Ruinen vorbei, im Park Schönbusch suchst Du dagegen Deinen Weg aus dem runden Heckenlabyrinth. Die rote Johannesburg liegt direkt am Main, worin sich unter anderem eine Sammlung detaillierter Korknachbildungen berühmter Gebäude wie dem Kolosseum befindet. Ein weiteres Highlight Aschaffenburgs bildet das Pompejanum: Die idealisierte Nachbildung eines römischen Hauses wartet mit Mosaikböden und original römischen (Kunst-)Werken auf.

Den Taunus erkunden

Wer Frankfurt nicht umfahren möchte, hat am Museumsufer eine breite Auswahl an kulturellen Angeboten: Hier kannst Du zwischen dem Deutschen Filmmuseum, dem Museum für Kommunikation oder dem Städel Museum wählen. Ein Blick in die neu renovierte und nachgebaute Altstadt sowie durch „Mainhattan“ schließt mit einem Gang durch den vielfältigen Palmengarten ab.

Von Königstein im Taunus aus hast Du die Wahl: Von Wanderwegen im Silberbachtal bei Schloßborn bis Epstein, vom Altkönig bis zum Dettenbachtal: Hier kannst Du die grünen Hügel erkunden. In Idstein angekommen erwartet Dich ein Meer aus vielfarbigen Fachwerkhäusern mit verspielten Verzierungen. Ein wenig außerhalb befinden sich Wanderziele wie der Erlensumpf im Gerloh und wieder aufgebaute Reste des Limes.

Fachwerkhäuser mit roten Giebeln in der Altstadt der hessischen Stadt Idstein im Taunus.
Das historische Idstein im Taunus lädt zu einem Spaziergang ein.

Zwischen teurem Sakrileg und vulkanischem Geysir

In Limburg an der Lahn sorgte der Bischofssitz von Franz-Peter Tebartz van Elst für Aufruhr: Das Diozösane Zentrum hatte exorbitante Kosten verursacht – und kann jetzt von Besucherinnen und Besuchern beurteilt werden. Die Lahn genießt Du vom Spazierweg am Steiger aus und nicht weit entfernt die historische Innenstadt mit typischen Fachwerkhäusern. In dunklen Nächten ist ein Besuch der Sternwarte empfehlenswert.

Koblenz hält zwischen Mosel und Rhein, beispielsweise vom Konrad-Adenauer-Ufer aus, schöne Aussichten bereit. Mit mehreren Festen und Schlössern, einem geschichtsträchtigen und teils geschützten Stadtkern und traditionsreicher Weinkultur lassen sich Sommertage in Koblenz angenehm kurzweilig verbringen.

Auf dem Weg nach Bonn fährst Du die „Route der Rheinromantik“, kannst in Andernach einen echten Geysir bewundern und kommst an den Überresten der „Brücke von Remagen“ vorbei. Ebenso lohnt sich ein Abstecher auf Burg Drachenfels: Wie aus dem Bilderbuch und mit malerischer Sicht über die Landschaft angelegt, ist die Festung nicht zu übersehen.

Von Beethoven bis Schokolade

Als Universitätsstadt und ehemaliger Regierungssitz sind viele Relikte aus jenen Zeiten in Bonn geblieben. Zahlreiche Museen und Ausstellungen wie das Frauenmuseum oder das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sowie Ministerien zeugen davon. Auch auf den Spuren Beethovens wandelst Du hier, der 1770 in Bonn das Licht der Welt erblickte und dem nicht nur ein Denkmal, sondern auch eine eigene Straßenbahnstation sowie eine Konzerthalle gewidmet sind – sein Geburtshaus ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

In Köln ist neben dem Dom vor allem eine Sehenswürdigkeit beliebt: das Schokoladenmuseum. Vor Ort erfährst Du mehr über den Anbau von Kakao und dessen Herkunft, kannst bei der Herstellung zusehen und natürlich Schokolade probieren. Wer es außergewöhnlich mag, macht einen Ausflug ins „Kolumba“ – das minimalistische und moderne Museum des Erzbistums Köln. Schon von außen mehr einer Kunstausstellung gleichend, birgt es einen starken Kontrast zu anderen kirchlichen Präsentationen.

In Düsseldorf fährst Du, falls Du ein Ticket besitzt, entweder direkt zum Caravan Center, dem Stellplatz des Caravan Salon, oder auf einen der vielen Campingplätze in der Umgebung.

Süd-Route im Routenplaner

Die komplette Süd-Route zur Caravan Salon 2019 findest Du auf dieser Website.

Wie reist Du zur Caravan Salon?

Hast Du Dir schon für den Caravan Salon freigenommen? Und welche Stationen fährst Du gerne auf dem Weg zur Messe an? Teile es uns in den Kommentaren mit.

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